Mechanische Zeitschaltuhren

Eine wichtige Frage beim Kauf ist, ob man eine mechanische oder digitale Zeitschaltuhr nehmen soll. Im Folgenden finden Sie weitergehende Informationen zu mechanischen Zeitschaltuhren.

Für welche Zwecke man sie am besten einsetzt und was die Vorteile sind steht dabei im Mittelpunkt.

Die Funktionsweise kurz erklärt

Im Bild rechts sehen Sie eine mechanische Zeitschaltuhr. Sie hat eine Skala mit den Minutenwerten sowie mehrere kreisförmig angeordnete Schaltsegmente (im Foto blau).

Über die Schaltsegmente gibt man vor, zu welchen Zeiten der Strom fließen soll und wann nicht. Dabei bedeutet der runtergedrückte Zustand in der Regel, dass Strom fließt.

Die typische mechanische Zeitschaltuhr hat eine Zeitskala von 0 – 24 Stunden. Jede Stunde ist nochmals in Viertelstunden unterteilt.

Das bedeutet, dass sich der Stromfluss nur in 15-Minuten-Abständen steuern lässt und nicht minutengenau. Und weil die Zeitschaltuhr nicht nach Tagen unterscheidet kann auch kein Wochenprogramm definiert werden.

Es gibt aber auch mechanische Modelle mit Wochenprogramm. Dort kann für jeden Wochentag ein eigener Schaltzyklus festgelegt werden. Da mechanische Wochenzeitschaltuhren aber maximal 84 Schaltsegmente haben können, liegt die Mindest-Schaltzeit bei 2-Stunden.

Mit den folgenden Beispielen werden die Schaltmöglichkeiten deutlich.

Beispiele für Schaltmöglichkeiten

  • Täglich um 8:00 Uhr EIN und um 17:00 Uhr AUS
    (täglich geht von Montag bis Sonntag!)
  • Täglich mehrere Schaltungen (feste Dauer):
    • 9:00 Uhr EIN –> 09:15 Uhr AUS
    • 11:00 Uhr EIN –> 11:15 Uhr AUS
    • 14:00 Uhr EIN –> 14:15 Uhr AUS
    • 16:00 Uhr EIN –> 16:00 Uhr AUS
  • Täglich mehrere Schaltungen (unterschiedliche Dauer):
    • 9:00 Uhr EIN –> 09:15 Uhr AUS
    • 11:00 Uhr EIN –> 11:30 Uhr AUS
    • 14:00 Uhr EIN –> 14:15 Uhr AUS
    • 16:00 Uhr EIN –> 16:30 Uhr AUS

Folgende Schaltungen sind mit mechanischen Zeitschaltuhren nicht möglich:

  • Täglich um 10:00 Uhr EIN –> 10:04 Uhr AUS
    Nicht möglich, da nicht minutengenau steuerbar
  • folgende Schaltung geht nur bei Uhren mit Wochenprogramm:
    Montag – Freitag um 8:00 Uhr EIN und 17:00 Uhr AUS
    und Samstag – Sontag um 9:00 Uhr EIN und 17:00 Uhr AUS

Vorteile mechanischer Zeitschaltuhren

  • einfach zu bedienen
  • niedriger Stromverbrauch
  • günstig

Nachteile

  • minutengenaue Steuerung i.d.R. nicht möglich (z.B. 8:00 Uhr EIN, 08:05 Uhr AUS)
  • begrenzte Programmierungsmöglichkeiten
  • tagesabhängige Programme (Wochenprogramme) normalerweise nicht möglich (nur bei ausgewählten Modellen)

Wieviel kostet eine gute mechanische Zeitschaltuhr?

Ich habe mal einige gängige Modelle angesehen und die Preise verglichen. Die folgenden Angaben sind Richtwerte und es hängt natürlich sehr von der Ausstattung ab, wieviel eine Zeitschaltuhr kostet.

Eine einfache mechanische Zeitschaltuhr ohne Wochenprogramm bekommt man für rund 10 Euro. Als Beispiel kann man die THEBEN Zeitschaltuhr TIMER 26 nehmen. Es handelt sich um ein in Deutschland hergestelltes Qualitätsprodukt mit hoher Zuverlässigkeit.

Wer eine mechanische Zeitschaltuhr mit Wochenprogramm sucht, findet mit der THEBEN-TIMER 27 D ein passendes Produkt. Aufgrund der komplizierten Bauweise kostet es natürlich mehr und liegt derzeit bei rund 30 Euro im Online-Handel.

Zuletzt sei noch etwas zu Countdown-Timern gesagt. Ein Gerät mit recht gutem Kundenfeedback ist der GAO Countdown Timer, welcher für rund 10 Euro zu haben ist.

Alle hier aufgeführten Informationen und Hinweise beziehen sich auf das aktuelle Marktangebot und beschreiben die vorherrschenden Zeitschaltuhr-Modelle. Selbstverständlich gibt es spezielle Varianten mit zusätzlichen Eigenschaften.

Weitere interessante Informationen

Produkt-Vorstellungen zu Zeitschaltuhren